Berlin Comedian Harmonists

Werdegang

Berlin Comedian Harmonists, Foto Oliver Betke

Sechs Freunde müsst ihr sein –
Die Berlin Comedian Harmonists​

Bei der Welturaufführung des Stücks »Veronika, der Lenz ist da« am 19.12.1997 in der Komödie am Kurfürstendamm Berlin feierte das Publikum die Darsteller des Stücks frenetisch. Die Presse sparte nicht mit Lobeshymnen: ‘Der Saal rast. Das Theater zieht die Live-Trumpfkarte … Standing Ovations. Tobendes Haus.’ (FAZ) ‘Das ist schönste Harmonie und Präzision – die Wieder­auf­erstehung der Legende.’ (BZ) ‘Das Publikum will nicht nach Hause.’ (Die Welt). Die Darsteller sind BZ-Kultur­­preis­träger und erhielten vom Theaterclub Berlin den Goldenen Vorhang als beste männliche Schauspieler des Jahres 1998.

Allein in Berlin sahen über 300.000 Menschen dieses Stück. Es wurde zur Vorlage für zahlreiche Ensembles, die es landauf, landab nachspielten. Die BERLIN COMEDIAN HARMONISTS wurden sehr bald auch als Konzertgruppe umworben, und machten sich auf in die großen Konzertsäle, darunter die Philharmonie Berlin, das Concertgebouw Amsterdam, das KKL Luzern, der Herkulessaal München, die Laeiszhalle Hamburg, die Tonhalle Zürich, die Liederhalle Stuttgart, das königliche Opernhaus Madrid u.v.a.

Mittlerweile bereisen die BERLIN COMEDIAN HARMONISTS mit ihren Konzerten fast die ganze Welt. Von Spitzbergen bis in die Südsee, von Armenien bis nach Washington.

Noch weitere Ziele bereisen sie als regelmäßige Gäste von André Rieu und seinem Johann Strauß Orchester, mit dem sie bereits die zweite Welt-Tournee bestreiten.

Doch der Kern Ihres Schaffens bleiben die Konzerte in denen nun auch eigene Kompositionen und Arrangements zu Gehör kommen. In Zusammen­arbeit mit namhaften Arrangeuren, allen voran Franz Wittenbrink, Paul Bateman und Carsten Gerlitz entstehen laufend neue Stücke, die den musikalischen Charme der Comedian Harmonists in das nächste Jahrhundert tragen. Immer nah am Original-Klang aber mit dem unüber­­hörbaren Selbst­bewußtsein, die »legitimen Nachfolger« der Comedian Harmonists zu sein, können sich die Zuhörer laufend über »Neues« neben den bewährten »Klassikern« freuen. So ist insbesondere das Programm »Verrückte Zeiten« als Brücke von den Comedian Harmonists zu den Nachfolgern, den BERLIN COMEDIAN HARMONISTS zu sehen, auf der sie die großen Hits der vergangenen Jahrzehnte im unverwechsel­barem Stil der Comedian Harmonists neu interpretieren. Dem Stil, wo im Gesang die Entpersönlichung der Stimme angestrebt wird, um die Stimmen und das Klavier aufs Schönste miteinander zu verschmelzen, wo aufblitzenden Soli und musikalischen Kabinett­stückchen gehöriger Raum gelassen wird.

Zwischen den Liedern können die Sänger aus dem Ensemble hervortreten, um über­raschend persönliche Geschichten zu erzählen. Selbst­geschrieben, versteht sich, und zum jeweiligen Thema der Konzerte passend. Geschichten und Lieder tragen und stützen sich gegenseitig; tieftraurig, komisch, poetisch, leicht und dadaistisch. 

Und ein Teil des Applauses gilt auch immer denen, die einst diese generationen­­über­greifende Musik schufen: Harry Frommermann, Roman Cycowski, Erich Collin, Ari Leschnikoff, Robert Biberti und Erwin Bootz.

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