Berlin Comedian Harmonists

Ensemble

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Geboren wurde Holger im geliebten Hamburg. An der dortigen Musikhoch­schule studierte er Klavier (Karl-Heinz Girgensohn), Gesang (Hans Kagel) und Komposition (Diether de la Motte).

Er sang in Opern und Oratorien, gab klassische Lieder­abende, trat aber auch in Musicals auf und spielte unter­schiedliche Rollen in Film und Fernsehen.

1997 gab es eine Wende in seinem Leben – als er in der Komödie am Kurfürsten­damm in der Uraufführung des Stückes »Veronika, der Lenz ist da – Die Comedian Harmonists« in der Rolle des Ari Leschnikoff besetzt wurde. Diese Figur hat er bisher über 850 Mal gespielt und ist seither der 1. Tenor des aus diesem Erfolg hervor­gegangenen Ensembles BERLIN COMEDIAN HARMONISTS.

Desweiteren ist er als Songwriter und Fotograf tätig und gibt als Lehr­beauftragter im Studiengang Musical/Show an der UdK seine Erfahrungen weiter.

Foto: privat

Norbert Kohler erhielt seine Ausbildung an der Stella Academy in Hamburg. Schon vor seiner Ausbildung war er als Tänzer beim Stadt­theater Augsburg für die »Rocky Horror Show« beschäftigt und errang im Wett­bewerb Jugend musiziert im Fach­bereich Gesang einen ersten Preis. Nach seinem Musical­diplom führte ihn sein erstes Engagement nach Oberhausen, wo er in Peter Maffays »Tabaluga und Lilli« mitwirkte. Im Anschluss daran spielte er in der deutschen Premieren­produktion von »Tanz der Vampire« in Stuttgart unter der Regie von Roman Polanski gleich drei Rollen: Alfred, Herbert und »Professor Abronsius«. Auch bei der Hamburger Premiere des Stückes war Norbert Kohler als Herbert wieder mit von der Partie.

Bei der deutschen Erst­aufführung von Titanic in Hamburg spielte er Frederick Fleet, mit dessen Lied »Kein Mond« er auch auf der CD zu hören ist. Außerdem wirkte er im Ensemble von »3 Musketiere« am Theater des Westens in Berlin mit, wo er u.a. als König Ludwig und Conférencier zu sehen war.

In weiteren verschiedenen Stadt­theater-Produktionen spielte er Operetten wie »Herzen im Schnee«  am Alten Schau­spielhaus Stuttgart ebenso wie klassiche Musical­partien, so zum Beispiel den Freddy in »My Fair Lady« an der Komödie Frankfurt, den Seymour in mehreren Produktionen des »Kleinen Horrorladens« sowie den Stine in »City of Angels« in Ettlingen. Am Theater Bremen kreierte er den Jaques Hébert in der deutschen Erst­aufführung von »Marie Antoinette«.

Mehr als zwei Jahre war Norbert bei den Vereinigten Bühnen in Wien engagiert, wo er den Petrus in »Jesus Christ Superstar« und den Steward sowie den Fred in »Ich war noch niemals in New York« spielte. Bei der Hamburger Produktion von »Phantom der Oper« spielte Norbert Kohler die Rollen des Monsieur Reyer sowie Monseur André.

Zuletzt war Norbert in »Ab die Post!« am Schmidtchen auf der Hamburger Reeperbahn zu sehen, einer 2 ½-Personen-Komödie, die bereits zweifach wieder­aufgenommen wurde.

Foto: privat

An der Berliner Schule für Bühnenkunst unter der Leitung von Vera Kamaryt wurde er in Schauspiel, Gesang und Tanz ausgebildet.
Noch während seiner Ausbildung wirkte er in der Kino­verfilmung des Musicals »Linie 1« mit und spielte an der Freien Volksbühne unter der Regie von Robert Wilson in »The Forest« (Musik: David Byrne). Mit der Produktion gastierte er auch in München und New York.

Er spielte in Stuttgart am Renitenz-Theater (»Rotes Koma«), in Aachen am Grenz­landtheater (»No Sex«) und in Berlin: am Theater zum westlichen Stadthirschen (»… und ich hab‘ ja gesagt«), Theater am Halleschen Ufer (»Zwei Drittel spielt verrückt«). Fliegendes Theater (»Heißes Eisen«). In der Urauf­führung des Musicals »Blue Jeans« am Theater des Westens spielte er die Hauptrolle. Am früheren magazin-Theater am Kurfürstendamm war er als Co-Regisseur bei »Das kunst­seidene Mädchen« tätig und spielte in »Liebe Jelena Sergejewna« die Rolle des Vitja.

Als Tänzer trat er in der Tanzfabrik auf und am Hebbel-Theater sowie zweimal in New York am Cunningham Studio.

Für mehrere Fernseh­produktionen stand Olaf Drauschke darüber hinaus vor der Kamera. Unter anderem für »Sterne des Südens«, »Peter Strohm«, »Tatort«, »Ein starkes Team«, »Alphateam«, »Von Fall zu Fall« und andere mehr. In Rosa von Praunheims Kinofilm »Einstein des Sex« spielte er die Hauptrolle.

Foto: Oliver Betke

Ulrich Bildstein wurde an der Spielstatt Ulm und der Schule für Schauspiel Hamburg als Schauspieler ausgebildet und belegte bei John Costopolous Seminare in Method Acting.

Als Bariton studierte er bei Elisabeth Jalbert und Tereza Farkas und besuchte Meister­kurse bei Christoph Prégardien und Kurt Widmer.

Er gastierte an Sprech- und Musik­theater­bühnen in ganz Deutschland, u. a. auf kampnagel Hamburg, an den Opernhäusern Kiel, Dortmund und Braunschweig, am Fritz Rémond Theater Frankfurt/Main und am Theater Regensburg.

Er sang Partien wie Papageno, Escamillo oder Pickering, ist als Oratorien­sänger, Rezitator und Moderator tätig und gestaltet eigene szenische Lieder- und Gedichte­abende.

Foto: kammerkunst

Wolfgang Höltzel wurde als Sohn einer Künstler­familie in Salzburg geboren. Im Alter von vier Jahren nahm er seinen ersten Geigen­unterricht, mit fünf Jahren Klavier­unterricht. An der Hochschule für Musik in Detmold erhielt er seinen ersten Gesangs­unterricht, später studierte er an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Schon bald stand er auf allen wichtigen Wiener Bühnen, darunter der Kammeroper, der Volksoper, der Staatsoper und dem Theater an der Wien.

Der klassisch ausgebildete Künstler ist aber auch im Musical­genre zu Hause. Er war unter anderem als Raoul in DAS PHANTOM DER OPER und Javert in LES MISÉRABLES zu sehen, gehörte als Phoebus und Frollo zur Original­besetzung der Weltur­­aufführung von Disney’s DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME und spielte außerdem Billy Flynn in CHICAGO. Darüber hinaus war er als William Murdoch bei TITANIC-DAS MUSICAL zu sehen und spielte unter anderem Sam und Bill in MAMMA MIA! in Hamburg. An der Oper Graz spielte er Baron von Trapp in The SOUND of MUSIC und Vater in RAGTIME. In der Verfilmung von Das PHANTOM der OPER ist er die deutsche Stimme von Monsieur André

Wolfgang ist seit 2006 Mitglied der BERLIN COMEDIAN HARMONISTS.

Berlin Comedian Harmonists Wolfgang Hoeltzel, Foto privat
Foto: privat

Seit 1997 lebt der aus Minsk stammende Pianist in Berlin. Bereits während seines Schul­musik­studiums an der Universität der Künste begann er sich als Begleiter und Korrepetitor zu profilieren. Seit 2003 stand er in sechs Produktionen auf der Bühne des Renaissance Theaters u.a. mit Katherina Lange, Angela Winkler und Daniela Ziegler. Am Deutschen Theater begleitete er Gisela May im Konzert »Eisler meets Tucholsky«, Valery Tscheplanowa in ihrem Solo-Programm »Ich bin, was du vergessen hast« und zuletzt Barbara Schnitzler im Liederabend »Fahr doch allein Karussell«.

Seine Leidenschaft für das breit­gefächerte Repertoire der Bereiche Musical/Chanson und sein musikalisches Einfühl­vermögen tragen ihre Früchte in Zusammen­arbeit mit so verschiedenen wie schillernden Künstlern wie Gayle Tufts, Klaus Hoffmann und André Rieu.

Unter seiner musikalischen Leitung erklangen zuletzt Sophie Berners Solo-Show »Pure Imagination« und das Musical »Sarg Niemals Nie« in der Bar Jeder Vernunft, sowie das Preis­träger­konzert des Bundeswett­bewerbs Gesang 2017 im Friedrichstadtpalast.

Nikolai Orloff ist seit 2009 Lehr­beauftragter für musikalische Arbeit im Studiengang Musical/Show der Universität der Künste und seit 2011 Dozent für Lied­interpretation an der Hochschule für Schauspiel­kunst »Ernst Busch«.

Die Zusammenarbeit mit den Berlin Comedian Harmonists begann bereits 2005 als Gastpianist. Seit 2018 gehört Nikolai nun als festes Mitglied dem Ensemble an.

Foto: privat
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